Monitor kalibrieren! Warum, womit und wie. / by Nick Schreger

Vor einigen Tagen erhielten wir eine Lieferung von 9 auf Leinwand gedruckten Urlaubsfotos, und Pixum - der meiner Meinung nach mit Abstand beste Druckdienst für Fotos auf Leinwand - lieferten mal wieder tolle Qualität. Beim Auspacken freute ich mich mal wieder darüber, meinen Monitor kalibriert zu haben, denn die Farbtöne, Helligkeitswerte und Kontraste stimmten 1a mit dem überein, was ich als Ausgangsdaten für den Druck geliefert hatte. Dabei waren einige Fotos dabei, die sehr kritisch in Bezug auf Dynamik-Umfang sind. Damit sind Fotos mit sehr hellen oder dunklen Bereichen gemeint, in denen es dennoch Details zu sehen gibt die von Bedeutung sind. 

Ein solches Ergebnis ist nur und ausschliesslich dann möglich, wenn der Bildschirm, an der die Fotos bearbeitet wurden, kalibriert war - ein Prozess, der alle paar Wochen nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und trotzdem selbst von Profis gerne vernachlässigt wird. Welchen Sinn ergibt es, wenn man auf der Kamera einen Weissabgleich macht damit die Farbtöne stimmen, später aber bei der Bildbearbeitung alles versaut? Warum ein Foto bei der Aufnahme korrekt belichten und dann später am Computer entweder zu hell oder zu dunkel machen?

In diesem Video verwende ich einen Spyder4 von Datacolor. Inzwischen gibt es neuere Modelle, die aber im Prinzip auch nichts neues bewirken. Ein einfaches Modell reicht vollkommen!